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Kururlaub im Herbst
Mal warm, mal kalt, mal regnerisch – das stresst die Haut. Sie spannt, ist gerötet oder fühlt sich einfach nicht gut an. Dann sind Spezialprogramme angesagt. Stellen Sie jetzt Ihre Pflege-Gewohnheiten um, tun Sie Ihrer Haut etwas Gutes und machen Sie Zuhause einen Kururlaub!
Kalte Luft und Heizung setzen der zarten Gesichtshaut zu. Jetzt braucht die Haut die richtige Tagespflege. Dazu eignen sich feuchtigkeitsbindende Cremes.
Zur kühleren Jahreszeit entsteht vor allem an den Schienbeinen Schüppchen. Dagegen helfen reichhaltige Lotionen mit Vitaminen, die täglich einmassiert werden sollen.
Auch die Oberarme sind Problemzonen ist den kälteren Zeiten. Deshalb ist es wichtig täglich auch die Oberarme mit Ölen zu verwöhnen.
Extra-Pflege für die Füße ist auch notwenig. Denn Stiefel und dicke Strümpfe strapazieren empfindliche Füße, die sich dadurch zum Austrocknen neigen. Spezielle Creme beugen vor. Am besten diese Cremes immer abends eincremen und Socken drüber ziehen.
Jedoch ist beim Eincremen immer darauf zuachten, dass man keine wässrige Lotionen anwendet. Zwar wird trockene Haut häufig als Wassermangel interpretiert, doch sie braucht Fette, um weiteres Austrocknen zu verhindern.
Bei kleinen Wehwehchen die Heilkraft aus der Natur nutzen
Was tun Sie bei einer Blasenentzündung, wenn Sie nicht einschlafen können oder an Durchblutungsstörungen leiden? Die meisten gehen zum Hausarzt oder zur Apotheke. Dabei gibt es so viele Wundermittel aus der Natur. Probieren Sie diese mal aus, schaden kann es auf keinen Fall und die Chemie kann im Notfall ja immer noch zu Einsatz kommen.
Brennessel – diese pieksige Pflanze enthält anti-entzündliche Stoffe. Brennessel-Tee hilft bei einer Blasenentzündung.
Hopfen – erleichtert das Einschlafen. Die im Hopfen enthaltenen Bitterstoffe wirken beruhigend und das Einschlafen fällt leichter.
Zimt – hilft bei Völlegefühl. Mal wieder ein wenig zu viel gegessen? Versuchen Sie es mal mit Zimt. Dieser regt die Magensaftproduktion an und hilft bei Völlegefühl genauso wie bei Appetitlosigkeit.
Johanniskraut – ein kleines Wundermittel gegen Depressionen und Niedergeschlagenheit. Nach einer ca. 2-wöchigen Kur hellt sich die Stimmung wesentlich auf.
Sonnenhut – auch Echinacea genannt stärkt unser Immunsystem, hilft bei Husten und schützt vor Erkältungen.
Ginko – gut bei Durchblutungsstörungen und Konzentrationsschwäche. Durch die Einnahme von Ginko verbessert sich die Sauerstoffaufnahme im Gehirn und stärkt somit die geistige Leistungsfähigkeit.
Probieren Sie diese doch mal aus, schaden kann es auf keinen Fall und die Chemie kann im Notfall ja immer noch zu Einsatz kommen. Auf jeden Fall aber gilt: In schweren Fällen auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.
Kuren, Wellness oder Kurwellness?
In unserer heutigen Zeit haben wir Wahlmöglichkeiten wie noch nie. Egal, was wir haben oder tun möchten, wir müssen nicht lange nach einem Angebot suchen. Ob es sich nun um den Kauf eines Staubsaugers handelt, eine Senioren-Gymnastikgruppe oder eben eine Kur, dank Internet wird uns eine üppige Auswahl beschert.
Das stellt uns oft vor die Qual der Wahl, nicht immer ist das Billigste auch das, was wir eigentlich wollten, versteckte Kosten oder Kaufbedingungen gilt es auch aufzuspüren, jedes Angebot muss sorgfältig geprüft werden.
Im Bereich Kuren verwirrt manchmal auch die Vielfalt der Begriffe.
Wer ganz klassisch zur Kur fahren möchte, der findet sich unter dem Stichwort “Kur” noch ganz gut zurecht, aber was verbirgt sich hinter Wellness, Kururlaub oder gar Familienkur? Warum wird in einem Kurhotel Wellnessurlaub angeboten und in einem Wellnesshotel Kururlaub? Was muss ich selbst bezahlen und was nicht?
Wir versuchen, ein wenig Ordnung in das Begriffs-Durcheinander zu bringen.
Zunächst kann man grob trennen: Wellness muss selbst bezahlt werden, Kuren nicht.
Wenn Sie also eine klassische, vom Arzt verordnete Kur antraten möchten, können Sie sich ein Kurhotel, auch in Polen oder Tschechien, aussuchen, das den Anforderungen der deutschen Krankenkassen entspricht. Das geht aus den meisten Hotelbeschreibungen hervor, Sie sollten aber auf jeden Fall ein “Okay” Ihrer Krankenkasse einholen.
Dann wird abgerechnet wie für Kuren in Deutschland auch, Sie haben vor Ort eine Eingangs- und Ausgangsuntersuchung, unterliegen einer ärztlichen Kontrolle und bekommen Ihre Kur von der Krankenkasse bezahlt.
Ein Kururlaub ist eine Kombination aus Kur und Urlaub. Sie machen Urlaub in einem Kurhotel, nehmen einige Kuranwendungen in Anspruch und bekommen dafür von Ihrer Krankenkasse einen Zuschuss. Unbedingt ist dies aber vor Reiseantritt mit der Krankenkasse abzuklären. Nach dem Kururlaub müssen Sie dann einen Aufenthaltsnachweis und den Behandlungsplan vorlegen, um in den Genuss des Zuschusses zu kommen. Die jeweilige Krankenkasse klärt Sie gern über ihre Bedingungen und Verfahrensweisen auf.
Wellness ist selbst zu bezahlen. Wellness dient nicht der Linderung eines Leidens oder einer Krankheit, sondern mehr der Schönheit und dem Wohlbefinden, was deshalb nicht in den Aufgabenbereich der Krankenkassen fällt. Da aber in Polen und Tschechien die Preise insgesamt günstiger sind als anderswo, muss ein Wellnessurlaub gar nicht sooo teuer sein, jeder kann Wellnessanwendungen nach seinen Wünschen buchen.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist auf jeden Fall stimmig, echte Tiefenentspannung oder eine “Ich-fühle-mich-schön”-Stimmung sollte man sich von Zeit zu Zeit unbedingt gönnen, es kommt der Gesundheit und dem Lebensgefühl sehr zugute.
Kurwellness ist wiederum eine neue Erscheinungsform und, wer hätte das gedacht, eine Kombination, bei der die Kuranwendungen bezuschusst werden, die Wellnessbehandlungen aber freiwillig dazugebucht und selbst bezahlt werden.
Als Familienkur wird meistens ein Kururlaub mit der ganzen Familie bezeichnet.
Es kommt aber auch vor, dass Mutter, Vater und Kind gemeinsam eine richtige Kur durchführen, weil alle einen Bedarf haben, beispielsweise wenn Vater und Kind das gleiche Lungenleiden haben und die Mutter zusätzlich ein Burnout-Syndrom aufweist. Das wäre dann eine Erweiterung der bekannteren Mutter-Kind-Kur.
Kuren für Autos, Kuren für Menschen

Bringen Sie Ihr Auto auch öfter zur Inspektion als sich selbst?
Wenn es ruckelt und Geräusche macht, fahren Sie in die Werkstatt?
Und was tun Sie, wenn es im Körper ruckelt?
Ich weiss schon: Ignorieren und warten, bis es aufhört.
Öl wechseln und Wasser auffüllen beim Auto regelmäßig, und bei einem selbst?
Der Körper wird ja schon nass, wenn es regnet…
Autos bringt man regelmäßig zur Inspektion, überprüft alle Funktionen, reguliert, schmiert, wartet, überprüft die Einstellungen. Das ist wie eine Kur für das Auto. Danach läuft es besser, größere Schäden konnten vermieden werden. Die frischgeschmierten Achsenmanschetten schnurren und blockieren nicht länger die Kurvenfahrten. Aber Kuren für uns selbst fallen uns meistens erst dann ein, wenn es schon zu spät ist, wenn ein Schaden nicht mehr zu beheben ist und Schmerzen oder größte Einschränkungen bereitet.
Wenn wir unsere Autos so behandeln würden wie unsere Körper, hätten wir nicht lange Freude daran.
Wir würden Öl und Wasser erst nachfüllen, wenn schon Qualm aus der Motorhaube dringt.
Wir würden minderwertiges, verunreinigtes, möglichst billiges Benzin tanken.
Kleine Reparaturen, Unwucht im Reifen, Schleifgeräusche, abgebrochene Spiegel, Rostschäden, klappernde Ventile – macht nichts, fährt doch auch so. Bis dann aus dem kleinen Schaden ein großer, nicht mehr zu reparierender wird.
Der Vorteil des Autos besteht dann natürlich darin, dass man austauschen kann, neue Lichtmaschine, neuer Motor, neue Bremsen. Kostet nur viel Geld, ist aber machbar.
Oder einfach ein neues Auto.
Einen neuen Körper, ein neues Leben – das gibt es nirgends, eine Umweltprämie schon gar nicht.
Machen Sie sich das bewusst und seien Sie gut zu sich selbst!
Welche Symptome zeigen sich beim Burn-out-Syndrom…
Betroffene von Burn-Out-Syndrom fühlen sich am Anfang kraftlos, sehen keinen Sinn mehr in ihrer Arbeit, haben zu nichts mehr Lust und ihr Selbstwertgefühl leidet. Die Folge ist – sie können sich nicht mehr konzentrieren. Zu körperlichen Beschwerden zählen unter anderem: Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schwindel oder Magen-Darm-Beschwerden aber auch Rückenschmerzen und verminderte Immunabwehr. Das Burn-Out-Syndrom entwickelt sich über Monate und Jahre und hier kann nur der Arzt die körperliche Situation klären. Der Arzt kann -falls es nötig ist- psychosomatische Medizin verschreiben, jedoch wir empfehlen eine Kur oder ein Wellness-Urlaub. Entspannung Pur und medizinische Betreuung bieten Kurhotels in ganz Europa an.
Kur an der Ostsee in Polen, wenn eine Auszeit dringend benötigt wird
Wieder hat ein neues Jahr begonnen und der wohlverdiente Sommerurlaub ist noch so weit weg. Ich weiß nicht, ob man auch im Januar eine Novemberdepression haben kann, oder wie ich das Gefühl, einfach nur mal weg zu kommen, sonst beschreiben soll. Der Druck im Alltag wurde irgendwann einfach nur zu viel. Irgendwie hatte ich das Gefühl, keine einzige Minute für mich zu haben. Der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte, war dann wohl letztendlich der Wetterbericht für das bevorstehende Wochenende. Habe dann kurz überlegt, wer sich wohl ähnlich fühlen könnte und eine gute Freundin angerufen. Auf den Vorschlag, spontan ein Wellnesswochenende zu verbringen, reagierte sie zunächst zögernd, war dann aber doch wohl von meiner Spontanität angetan.
Von einem Arbeitskollegen bekam ich vor einiger Zeit bereits den Tipp, mir die Kur- und Wellnesshotels in Polen anzusehen. Die polnische Ostseeküste ist relativ schnell zu erreichen und bietet sich zudem auch noch durch die niedrigen Preise an, da der kleine Urlaub zwischendurch natürlich auch nicht die Haushaltskasse für den gesamten Monat auffressen sollte.
So haben wir uns dann am Freitag zum Frühstück verabredet und nach einer kleinen Stärkung Familie und Alltag hinter uns gelassen und uns in Richtung Ostsee in Bewegung gesetzt. Die ca. 6 Stunden Autofahrt vergingen wie im Flug, angeregt durch Frauengespräche und die Vorfreude auf das schöne Wochenende.
In Swinemünde (Usedom) angekommen, staunten wir nicht schlecht über den schönen Ort. Auch vom Hotel waren wir mehr als begeistert. Man hört ja viel von dem guten Service in den Hotels und von der Gastfreundschaft in Polen, muss es aber selbst erlebt haben.
Nach einem kleinen Willkommensdrink und einer Vorstellung des Spa- und Wellnessbereiches gönnten wir uns ein kleine Pause auf unserem Zimmer – beim extra für uns bereitgestellten Obstteller… es tat so gut, einfach mal alles serviert zu bekommen. Der lange Spaziergang am tollen Sandstrand und das anschließende Glas Rotwein vor dem offenen Kamin des Hotels, waren der perfekte Ausklang für einen schönen ersten Urlaubstag.
Die nächsten zwei Tage vergingen leider viel zu schnell, waren aber auch so intensiv, dass ich von dieser Auszeit garantiert noch lange zehren werde. Die Mischung aus Entspannung und `nichts tun` im Spa-Bereich mit Whirlpool und Sauna und den Massagen, die wir vor Ort gebucht hatten, ließen uns mal wieder richtig wohlfühlen. Ich persönlich hatte endlich mal wieder das Gefühl, auch noch etwas anderes zu sein, als nur die Angestellte, die jeden Morgen pünktlich zur Arbeit erscheint und die rund-um-die-Uhr-Ansprechpartnerin für die ganze Familie. Und falls mir zwischendurch mal wieder alles zu viel wird, schließe ich die Augen und erinnere mich an die schönen Tage.

Wellness-Tipp: Schönheitselixier Wasser
Wenn man sich müde oder ausgelaugt fühlt, wird es Zeit für einen kleinen Frische-Kick. Die Kraft des Wassers nutzen und sich wieder fit fühlen. Wasser gilt als ein wahres Schönheitselixier und ist unentbehrlich für funktionstüchtige Hautzellen und den Stoffwechsel der Haut. Fehlt dem Körper Wasser, verliert die Haut ihre Elastizität, wird trocken und Fältchen bilden sich. Den Tipp, den Experten nicht erst seit gestern beherzigen, 2-3 Liter Wasser täglich zu trinken, sollte man befolgen. Nicht nur für die Schönheit, sondern auch für die Gesundheit – trinken kann man lernen.
Aber nicht nur innerlich bewirkt die Wasser-Kur wahre Wunder. Die Morgendusche bringt uns bereits nach dem Aufstehen den gewissen Frische-Kick. Und wer abends, nach einem stressigen Tag im Job, nach Hause kommt, der sollte die wohltuende Wirkung eines warmen Wannenbades genießen. Nach einem langen Tag bringt das Wasser die Energie zurück und verwöhnt Körper und Seele. Die Muskeln werden entspannt, die Verspannungen lösen sich einfach in Wohlgefühl auf. Ätherische Badezusätze, Entspannungsmusik und Kerzenlicht machen das Wellnesserlebnis im heimischen `Kurhotel` perfekt.
Man sollte sich so oft es geht etwas Gutes tun. Sei es mit den kleinen Tipps & Tricks zwischendurch oder auch mal mit einem verlängerten Wellnesswochenende. Stress sollte auf keinen Fall den Tagesablauf bestimmen, denn zu viel davon macht krank.

Ganz in Schwarz – Erlebnisse im Moor
„Na los, einsteigen!“ versucht die Badefrau das Zögern abzukürzen und mir die Scheu zu nehmen. Direkt vor mir steht ein Zuber, randvoll mit einer schwarzbraunen Masse – Schokoladenpuddingähnlich! Ok, ich nehme all meinen Mut zusammen und lasse mich langsam in diese dunkle, mir völlig suspekte Masse sinken. Die ist zwar nicht ganz so warm wie ich befürchtet hatte, dafür aber von wirklich komischer Konsistenz. Moor eben…
Im Moor versunken die Position zu ändern ist nahezu unmöglich. Noch nicht einmal mit dem Hinterteil sinkt man hier auf den Wannengrund, ein Zustand wie in Schwerelosigkeit. Aber es soll ja so gesund sein, also durchhalten.
„Die Wärme, von der man im Moor übrigens höhere Temperaturen verträgt als im Wasser, ist ein wichtiger Faktor, um z.B. orthopädische Beschwerden zu lindern“ erklärt mir die Badefrau um mich ein wenig von der klebrigen braunen Masse abzulenken. „Für andere Beschwerden ist es wichtig, dass im Moor die Grundbausteine vieler Hormone bereitstehen. Der Körper kann sie durch die Haut aufnehmen und je nach Defizit die fehlenden Hormone produzieren. Viele Hautkrankheiten oder Stoffwechselerkrankungen können auf diese Art behandelt werden.“ Aha!
Nach dieser Erklärung verlässt sie den Raum und überlässt mich der klebrigen Masse. Mir gelingt es dabei tatsächlich, mich völlig zu entspannen und die angenehme Wärme auf mich wirken zu lassen.
„Langsam aufstehen, das Moor abstreifen, nicht schütteln“ holt sie mich, bekleidet mit Gummischürze und Stiefeln, in die Realität zurück. Also hieve ich mich aus der zähen Masse, die mich regelrecht eingesaugt hat und begebe mich in die geflieste Ecke des Raums in der bereits die Badefrau mit dem Wasserschlauch bewaffnet auf mich wartet. Sie erlöst mich von dem zähen Schlamm und wickelt mich nach einem Klarwasserwannenbad in flauschige Tücher.
Die nächste Etappe heißt: In Ruhe schwitzen! Mal sehen, was sich mein Körper aus den moorigen Inhaltsstoffen alles so bastelt – erholsam war es ganz bestimmt und schön soll es ja bekanntlich auch noch machen. Als schöne Erinnerung an meine erste Kurreise, möchte ich dem Moor auf jeden Fall noch mal begegnen.
Tipps zur Körper und Seele Pflege
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Gegen Kopfschmerzen kann Gesichtsgymnastik helfen: man runzelt die Stirn so stark wie es nur möglich ist und zieht die Augenbrauen hoch. So hält man die Spannung ungefähr sieben Sekunden an, dann lässt man es los und spürt die Entspannung. Jetzt kneift man die Augenlider zusammen und rollt die Augenäpfel hin und her. Danach 30 Sekunden entspannen. Zum Schluss drückt man den Kopf so weit wie möglich nach hinten – und entspannt die Nackenmuskeln wieder.
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Geruchsinn – durch 20 bis 30 Millionen Riechzellen schleust die Nase feinste Moleküle direkt ins Gefühlszentrum und das bedeutet, dass frische Düfte ohne Umweg aufs Gemüt wirken. Die besten Frischmacher sind Zimt, Zitrone und Pfefferminze.
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Ölkur für die Kopfhaut – häufiges Haarewaschen trocknet sie aus und kalte oder trockene Luft reizt die Kopfhaut noch mehr. Als Unterstützung der Rückfettung kann eine Ölkur behilflich sein. Dazu massiert man den Kopf mit Olivenöl ein, wickelt ein Handtuch darum und lasst das einige Minuten einwirken.
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Seidiges Haar – Glanz ins Haar bringt uns Zitronensaft. Für die Spülung presst man eine halbe Zitrone und mischt sie mit einem halben Liter warmen Wasser. Die Spülung gießt man nach dem Waschen über die Haare und spült ihn nicht aus.
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Ein Espresso nach dem Mahlzeit – der Espresso spaltet die Fette und macht sie leichter verdaulich. So ein kleiner Kaffee kann nach einem schwerem Essen Wunder wirken.
Ein Single auf Ostsee Polen Reisen
Nach langem Überlegen habe ich mich im Sommer dafür entschieden, auch zu denen gehören zu wollen, die einen Wellnessurlaub gemacht haben. Ein Großteil meiner Freundinnen hat mir bereits seit Monaten vorgeschwärmt wie toll und erholsam es denn sei und wie harmonisch die Beziehung seitdem laufen würde. Na super, besten Dank, läuft mein Singleleben dann etwa auch besser? Egal, ich hab es trotzdem gewagt und tagelang sämtliche Wellness- und Kurangebote im Netz durchgeforstet.

Fazit dieser Recherche, die mich fast an den Rand des W-W-Wahnsinns getrieben hat: Zoppot in Polen soll es sein. Fotos, Videos und diverse Reiseberichte haben mich davon überzeugt, dass auch ich „die zauberhaften Seiten der Ostsee Polen erleben sollte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich meine Reise dann aber doch mit einigen Restzweifeln angetreten bin. Die waren allerdings völlig unberechtigt.
Die Ankunft bei strahlendem Sonnenschein war die halbe Miete. Nachdem ich schnell mein Gepäck im Hotel (Wellnesshotel Sheraton) untergebracht habe, führte der erste Weg natürlich zum Strand. Dafür musste ich eigentlich auch nur aus der Haustür fallen, denn das Sheraton liegt direkt am Meer. Der Strand an der Ostsee ist viel schöner als an der Nordsee und auch die Promenade ist richtig toll. Zoppot selbst ist ein netter Ort, in dem man wunderbar bummeln kann. Mir sind hier auch ein paar gutaussehende Männer begegnet, denn in Zoppot machen zum Glück nicht die bekannten „Ballermann-Touris“ Urlaub.
Meine persönlichen Highlights waren allerdings die Mole und die Waldoper. Auf der Mole habe ich bei schönem Wetter oft gesessen und nach oder zwischen meinen Anwendungen ein Buch gelesen. Man kann sich da die Seeluft so richtig um die Nase wehen lassen. Um zur Waldoper zu gelangen, muss man ein Stück durch einen Wald laufen. Eigentlich war dieser Spaziergang noch schöner als die Oper selber. Wer also mal die Chance hat, nach Zoppot zu reisen, der sollte sich weder Wald noch Mole entgehen lassen.
