Kuren für Autos, Kuren für Menschen

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Bringen Sie Ihr Auto auch öfter zur Inspektion als sich selbst?

Wenn es ruckelt und Geräusche macht, fahren Sie in die Werkstatt?

Und was tun Sie, wenn es im Körper ruckelt?

Ich weiss schon: Ignorieren und warten, bis es aufhört.

Öl wechseln und Wasser auffüllen beim Auto regelmäßig, und bei einem selbst?

Der Körper wird ja schon nass, wenn es regnet…

Autos bringt man regelmäßig zur Inspektion, überprüft alle Funktionen, reguliert, schmiert, wartet, überprüft die Einstellungen. Das ist wie eine Kur für das Auto. Danach läuft es besser, größere Schäden konnten vermieden werden. Die frischgeschmierten Achsenmanschetten schnurren und blockieren nicht länger die Kurvenfahrten. Aber Kuren für uns selbst fallen uns meistens erst dann ein, wenn es schon zu spät ist, wenn ein Schaden nicht mehr zu beheben ist und Schmerzen oder größte Einschränkungen bereitet.

Wenn wir unsere Autos so behandeln würden wie unsere Körper, hätten wir nicht lange Freude daran.

Wir würden Öl und Wasser erst nachfüllen, wenn schon Qualm aus der Motorhaube dringt.

Wir würden minderwertiges, verunreinigtes, möglichst billiges Benzin tanken.

Kleine Reparaturen, Unwucht im Reifen, Schleifgeräusche, abgebrochene Spiegel, Rostschäden, klappernde Ventile – macht nichts, fährt doch auch so. Bis dann aus dem kleinen Schaden ein großer, nicht mehr zu reparierender wird.kur-bulli2.jpg

Der Vorteil des Autos besteht dann natürlich darin, dass man austauschen kann, neue Lichtmaschine, neuer Motor, neue Bremsen. Kostet nur viel Geld, ist aber machbar.

Oder einfach ein neues Auto.

Einen neuen Körper, ein neues Leben – das gibt es nirgends, eine Umweltprämie schon gar nicht.

Machen Sie sich das bewusst und seien Sie gut zu sich selbst!

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